Lipari, die im Altertum von den Griechen Meligunis genannt wurde, ist mit ihren 37,6 Km² und 9.000 Einwohnern die größte der Äolischen Inseln. Die vier Ortschaften Acquacalda, Canneto, Pianoconte und Quatropani sind durch die Küstenstraße mit Lipari verbunden.

Der höchste Gipfel der Insel, der Monte Chirica mit seinen 602 Höhenmetern, bietet einen hervorragenden Beobachtungspunkt auf die gesamte Inselgruppe.

Außer der Schönheit der einladenden Strände, sind das archäologische Museum, die Obsidiangüsse und der Bimssteinsteinbrüche sehenswert.

Bekannt ist die Süßweinherstellung vom Malvasia. Das älteste Gestein des Eilands ist ungefähr 225.000 Jahre alt. Heutzutage beschränkt sich die vulkanische Aktivität auf den Rauchaustritt und auf Warmwasserquellen, die sich vorwiegend im Westteil der Insel befinden.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören: die Burg von Lipari mit dem alten Benediktiner Kloster aus der Normannenzeit, die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, in Marina Corta die Purgatorio Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die Akropolis und die Überreste der Gräber aus der griechisch-römischen Epoche. Die barocken Kirchen sind auch einen Besuch wert.

Entlang der Küste von Canneto nach Acquacalda befinden sich zahlreiche, suggestive und einzigartige weiße Bimmssteinstrände mit türkisem bis tiefblauem Wasser. Im Altertum fand hier der für die Inseln wichtige Obsidianabbau statt.

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